Heimatverein Volkstedt e.V.

HV Volkstedt e. V.

Denkmal

Heimatverein Volkstedt e.V.

Heimatverein Volkstedt e.V.

Das Denkmal an der Kirche 1813 – 1913 – 2013


Aus der Geschichte

1813
Vor 200 Jahren wurde Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig besiegt. Das Königreich Westfalen, zu dem auch unser Dorf von 1806 bis 1813 gehörte, gab es nicht mehr. König Jerome aus Frankreich dankte ab. Volkstedt wurde preußisch und erholte sich langsam vom schrecklichen Kriegsgeschehen.

1863
Vor 150 Jahren fand in Volkstedt eine Würdigung der Opfer des großen Krieges gegen Napoleon statt. Die Gemeinde ließ drei Linden anpflanzen, die an den Tod der drei Gefallenen Rehfeld, Lüttich und Friedrich erinnern sollten. Pfarrer Giebelhausen veranstaltete mit Schulkindern eine Gedenkfeier. In den Jahren danach verblassten die Erinnerungen.

1913
Vor 100 Jahren gab es in Volkstedt einige patriotisch denkende Männer, allen voran Maschinensteiger Ernst Kriebitz, die den Bau eines Gedenksteines zur Erinnerung an die Geschehnisse im Jahre 1813 organisierten. Mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung war es möglich, das Denkmal auf dem alten Friedhof an der Kirche zu errichten.

Vor 100 Jahren, am 22. Juni 1913, wurde das Denkmal geweiht und den Bewohnern übergeben. Der Festredner wies in seiner Ansprache auf eine beispiellose Opferwilligkeit und Tatkraft der Gemeinde Volkstedt hin, die sich sowohl im Jahre 1813, als fremde Soldaten durchs Dorf zogen, als auch im Jahre 1913 beim Denkmalsbau zeigte.

Ein Festumzug aus Mitgliedern der Volkstedter Vereine und Schulkindern zog zur Festwiese (an der Schanze), wo ein vielseitiges Programm für gute Stimmung sorgte.

Vor 100 Jahren, am 18. Oktober 1913, fand eine weitere Feier in Erinnerung an die Geschehnisse von 1813 statt. Mittags von 12:00 bis 13:00 Uhr läuteten die Glocken, die Bevölkerung schmückte Straßen und Häuser, sämtliche Vereine und Schulkinder trafen sich mit Fackeln und Lampions zum Umzug in Richtung Stadtberg. Hier wurde gesungen, einer Ansprache vom Lehrer Thieme gefolgt und ein Freudenfeuer entzündet. Abends war Tanz im Gasthof Honigmann.

Vor 100 Jahren wurde noch eine dritte patriotische Feier organisiert: Um die Mauer entlang des alten Friedhofes zu reparieren, rief Maschinensteiger Kriebitz noch einmal zu einer Spendenaktion auf. Im Rahmen eines Kulturprogramms traten verschiedene Eisleber und Volkstedter Künstler am 7. Dezember 1913 auf, deren Können die Besucher so begeisterte, dass das Konzert am 25. Dezember wiederholt werden musste. Der Erlös aus beiden Veranstaltungen wurde zur Instandhaltung der Mauer verwendet.

2013
Der Heimatverein Volkstedt e. V. wird 10 Jahre alt.

Er möchte in einem Festakt am 9. Juni 2013 die Denkmalsgeschichte wieder in Erinnerung bringen und das Denkmal samt Umfeld nach einer umfangreichen Restaurierung neu einweihen.

Nach 100 Jahren sind wieder Reparaturen am Denkmal und an der Mauer erforderlich. Außerdem soll eine Tafel errichtet werden, die den Besucher über das historische Geschehen informiert.

Die Neueinweihung erfolgt mit dem Wunsch und der Forderung nach einem immerwährenden Frieden der Nationen in Europa und der ganzen Welt.

Nach der Weihefeier am Denkmal wird ein historischer Umzug zur alten Bäckerei ziehen und das traditionelle Backfest mit Schaubacken feiern.

Die Bevölkerung aus Volkstedt und Umgebung ist zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Von nichts kommt nichts – das wussten schon unsere Vorfahren recht gut. Sie waren bereit, mit Hilfe von Spenden die Verschönerungsarbeiten zu unterstützen.

Der Heimatverein wendet sich heute mit einem Spendenaufruf an alle hier und in der Ferne wohnenden Volkstedter mit der Bitte, die geplanten Reparaturen am Denkmal und die Anschaffung einer Informationstafel zu Kirche, Denkmal und historischem Friedhof zu unterstützen.



Spendenanschrift:
Heimatverein Volkstedt e. V.
Kennwort: Denkmal

BLZ 800 637 18
Konto-Nr. 88 55 33
V+R Bank Eisleben

Spenden können gerichtet werden an:
Elke Siebecke, Vorsitzende
Veronika Schneider, Schatzmeisterin
Spendenbescheinigungen werden gern ausgestellt
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